
ZERTIFIZIERUNG DER LASTHEBEMAGNETE: WELCHE NORMEN EXISTIEREN UND WAS SIE VORSCHREIBEN
, Von Martina Juřenová, 3 min Lesezeit

, Von Martina Juřenová, 3 min Lesezeit

Beim Kauf von Lasthebemagneten für Ihr Lager oder Ihre Produktion achten Sie darauf, dass diese Magnete zertifiziert sind und alle Sicherheitsstandards erfüllen. Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist wichtiger als ein paar tausend Kronen, die Sie für einen billigen Magneten zweifelhafter Herkunft sparen würden. Die grundlegende gesetzliche Norm für Lasthebemagnete ist ČSN EN 13155 (27 0139). In diesem Artikel stellen wir diese und weitere Normen kurz vor.
Der wichtigste Bestandteil der Norm ČSN EN 13155 ist die Bestimmung der Sicherheitskoeffeizienten für einzelne Magnettechnologien. Wir haben die Wesentlichen ausgesucht.
Wir bei Walmag machen diese Bedingungen bei der Herstellung von Magneten bewusst anspruchsvoller und legen bei den Tests noch ein Blatt Papier zwischen die Last und Magnet ein. Dadurch sinkt die Haltekraft (wir erzeugen de facto einen Luftspalt, der die Unebenheiten der Oberfläche in der Praxis simuliert), wir erfüllen immer noch die Sicherheitskoeffizienten und unsere Magnete sind trotz Papier in Wirklichkeit 2×–3× höher belastbar als angegeben. Damit erfüllen sie die Anforderungen der Norm mit großer Leistungsreserve.
Die Norm schreibt außerdem vor, dass Unternehmen, die Magnete verwenden, regelmäßig die Magnetstärke testen und überprüfen müssen. In der Praxis führen die meisten Unternehmen daher einmal im Jahr sogenannte Abreißprüfungen durch, bei denen die Stärke des Magneten überprüft wird.
Während der Prüfung platziert der Prüfer den Magneten so auf der Prüflast, dass die Magnetbasis die gesamte Last bedeckt. Dann bringt er die Abreißvorrichtung an, aktiviert die volle Leistung des Magneten und steigert langsam den Strom der Abreißvorrichtung, bis er überprüft, ob die Leistungsreserve des Magneten ausreichend ist. Gleichzeitig wird der Magnet auf mechanische Beschädigungen geprüft.

Die Einhaltung der oben beschriebenen Bedingungen garantiert nicht die Qualität des Magneten. Viele Normen und Vorschriften der Europäischen Union legen auch Bedingungen für Produktionswerkstoffe, technische Prozesse oder Mitarbeiterschulungen fest. Ein Magnet, der diese Bedingungen erfüllt, trägt das CE-Zeichen.
Weltweit gibt es weitere Normen, wie die amerikanische ASME B30.20-2018, die russischen GOST-Normen oder die japanischen JIS. Jedoch schreiben beispielsweise amerikanische Normen keine Verpflichtung zur Verwendung eines batteriegestützten Lastmagneten vor, so dass bei einem Stromausfall die Last sofort vom Magneten fallen kann.
Aus diesen Gründen und zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, immer CE-gekennzeichnete Magnete zu wählen.
Für Spannmagnete gibt es keine strengen Sicherheitsnormen, sie unterliegen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates. Beim Spannen mit einem Magneten besteht das größte Risiko in Materialschäden am Werkstück – wenn der Magnet nicht genügend Kraft hat, hält er das Produkt nicht an Ort und Stelle und beschädigt die Bearbeitungsmaschine.
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl eines Last- oder Spannmagneten benötigen, lassen Sie es uns wissen. Wir beurteilen die Gegebenheiten in Ihrem Lager oder Ihrer Produktion und finden die optimale und sichere Lösung.